Recycling in Megastädten neu denken

Megastädte machen etwa 13 Prozent des weltweiten Abfalls aus und stehen daher im Zentrum ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Probleme. Angesichts der wachsenden Urbanisierung und der Nachfrage der Verbraucher werden herkömmliche Entsorgungswege wie Deponien oder Verbrennung in Zukunft nicht mehr ausreichen. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft bietet jedoch einen Ausweg. Insbesondere das chemische Recycling ermöglicht es, kohlenstoffhaltige Abfälle in recycelbare Materialien für die chemische Industrie zu recyceln. Neben technologischen und ökologischen Problemen gibt es jedoch auch soziale Herausforderungen. Die Studie "Waste-to-Products" zur nachhaltigen Transformation von Megastädten: Fallanalyse der Auswirkungen öffentlicher Bekanntheit und Wahrnehmung auf den Einsatz chemischer Recyclings in Singapur, durchgeführt von Wissenschaftlern aus Deutschland und Singapur, zeigt, dass technische, politische und soziale Faktoren zusammenarbeiten müssen, um den Übergang von einer "Abfall-zu-Energie"- zu einer "Abfall-zu-Produkte"-Strategie zu ermöglichen.

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